Glasschneider
Zuletzt aktualisiert: 11. März 2020

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Glas ist ein sehr beliebtes Baumaterial. Der Glasschneider ist das perfekte Handwerk, um Glas auf schnelle und einfache Weise zu schneiden. Ob für den Profi-Handwerker oder den Hobby-Bastler: Der Glasschneider hilft dir, dein Projekt in die Realität umzusetzen.

Mit unserem großen Glasschneider Test 2020 möchten wir dir alle wichtigen Informationen rund um das Thema des Glasschneiders geben, damit du den für dich passenden Glasschneider findest. Wir haben für dich die Vor- und Nachteile des handgeführten Glasschneiders mit Diamantspitze und Rädchenspitze verglichen und dir noch wertvolle Kaufkriterien herausgearbeitet, die dir die Entscheidung erleichtern sollen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Wer Glas präzise und splitterfrei schneiden will, für den ist der Glasschneider das perfekte Handwerk.
  • Der Begriff Glasschneider ist etwas irreführend, weil das Glas nicht wirklich geschnitten wird, sondern angeritzt. Dadurch wird eine Bruchstelle erzeugt, an der das Glas gebrochen werden kann.
  • Um Glassplitter zu vermeiden, ist es wichtig ein Öl zu verwenden. Bei einigen Glasschneidern ist das Öl bereits integriert.

Glasschneider Test: Favoriten der Redaktion

Der Glasschneider mit dem besten Preis-Leistung-Verhältnis

Der Golden Cut M60010 von Mannesmann ist perfekt geeignet zum Schneiden von Spiegeln, Glas sowie Fliesen. Der Rädchenglasschneider besteht aus einem Holzgriff und schneidet eine Glasstärke zwischen 2-8mm. Als Zusatz sind im Lieferumfang sechs Ersatzrädchen inbegriffen.

Der Rädchenglasschneider überzeugt durch sein Preis-Leistungsverhältnis. Zu einem günstigen Preis bekommst du eine ausgezeichnete Schnittqualität. Der Glasschneider eignet sich für Profis, aber auch ganz besonders für Anfänger. Durch die Vielzahl der mitgelieferten Klingen, kannst du die verstumpfte Klinge direkt austauschen.

Der beste Allrounder unter den Glasschneidern

Der 410.0 Silberschnitt Glasschneider von der Bohle AG eignet sich am besten für Glas, Spiegel und Fliesen und besteht aus einem Kunststoffgriff. Der Rädchenglasschneider hat einen Schneidwinkel von 135° und schneidet eine Glasstärke zischen 3-8mm.

Dieser Rädchenglasschneider ist für Hobby- sowie Profi-Handwerker empfehlenswert, da er durch seine hervorragende Qualität sehr robust ist. Aus diesem Grund ist er auch der meistverkaufte Glasschneider.

Der beste Diamantglasschneider

Der Diamantglasschneider von Toolstar, besteht aus einem Holzgriff und einer Diamantspitze. Er eignet sich besonders für filigranes, dünnes Glas mit einer Glasstärke zwischen 2-6mm.

Der Diamantglasschneider empfiehlt sich eher für fortgeschrittene Handwerker, weil der Umgang mit dünnerem Glas und einem Glasschneider mit Diamantspitze ein wenig mehr Übung erfordert. Es können auch Mineralien und selbst Diamanten geschnitten werden.

Der beste Ölglasschneider

Der Ölglasschneider von GOBEST ist mit einem Metallgriff, einem Hartmetallschneidrad sowie mit einem automatischen Öldosiersystem ausgestattet. Auch der Ölglasschneider eignet sich zum Schneiden von Spiegeln, Glas und Fliesen.

Der Ölglasschneider ist besonders für Anfänger geeignet, da er durch sein Öldosiersystem eine angenehme Handhabung hat. Außerdem ist der Ölglasschneider sehr preiswert.

Der beste Flaschenglasschneider

Der Flaschenglasschneider von Kalawen wurde speziell für das Schneiden von Flaschen konzipiert. In der Bestellung des Flaschenglasschneiders sind eine Klinge aus robustem Metall, zwei Schleifpapiere, ein Locher, sechs Gummiringe, eine Bürste und ein Paar Handschuhe inbegriffen.

Wir empfehlen die Flasche für Kunden, die kreative Arbeiten mit einer Glasflasche ausüben möchten. Durch das Verwenden der Befestigungsplatte und der fünf verstellbaren Räder kannst du die Glasflasche ganz flexibel und fest einstellen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Glasschneider kaufst

Wofür brauche ich einen Glasschneider?

Ob als Hobby-Handwerker oder auch als Profi: Wer mit Glas arbeitet, kommt nicht um den Glasschneider herum.

Je nach Dicke des Glases oder auch das Arbeiten mit Fliesen erfordert einen speziellen Glasschneider. Er ist sehr einfach zu bedienen, weil man ihn nur auf das Glas ansetzen muss, um einen sauberen Schnitt zu generieren.

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Je nach Modell kann der Glasschneider aus Holz, aber auch aus Metallkomponenten bestehen.
(Bildquelle: 123rf.com / Kovtunenko)

Wie funktioniert ein Glasschneider?

Das Glas wird nicht, wie es der Name sagt, geschnitten, sondern zunächst einmal angeritzt.

Das Glas wird nur angeritzt und NICHT geschnitten.

Durch das Anritzen kann man durch die Schnittkante, auch Fissur genannt, das Glas brechen. Das funktioniert, da die Oberflächenspannung durch das Anritzen des Glases zerstört wird vergleichsweise wie bei einem Eierschalensollbruchstellenverursacher.

Allerdings kann die Fissur bei zu langem Warten wieder erkalten, sodass sie dann wieder abgebaut wird. Außerdem kann mehrmaliges Anritzen zu unsauberen Kanten führen. Für ein präzises Ergebnis ist es somit am besten das Glas nur einmal anzuritzen und direkt zu brechen.

Hier hast du einen kleinen Einblick wie das Schneiden von Glas mit einem Glasschneider aussieht:

Der Glasschneider besteht normalerweise aus drei Teilen: dem Griff, dem Schneidekopf und dem Schneidewerkzeug. Je nach Modell wird das Glas entweder mit einem geschliffenem Diamanten oder einem Rädchen aus Stahl oder Hartmetall geschnitten.

Der Griff kann aus verschiedenen Materialien wie Kunststoff, Holz oder auch Metall bestehen. Der Öltank bei ölgeführten Glasschneidern befindet sich auch im Griff. Zudem wird die Schnittqualität durch die Griffform beeinflusst.

Das Schneidewerkzeug besteht je nach Modell des Glasschneiders aus einem Rädchen, welches aus Stahl oder Metall besteht oder aus einem geschliffenen Diamanten.

Der Schneidekopf gilt als das Verbindungsstück zwischen dem Griff und dem Schneidewerkzeug und trägt gleichzeitig das Schneidewerkzeug. Je nach Art und Modell des Glasschneiders kann man das Schneidewerkzeug drehen oder auch nicht.

Für wen eignet sich ein Glasschneider?

Wie schon vorher erwähnt, ist der Glasschneider nicht nur für den Profi zutreffend, sondern auch für den Hobby-Handwerker. Glas ist ein beliebtes Material und ist somit auch bei vielen Projekten von Hobby-Handwerkern oder Bastlern vertreten. Hier kannst du ein paar Beispiele sehen:

Wie du siehst, wurde bei diesem Projekt ein Spiegel zu einem schönen Tablett umfunktioniert.

In unserem nächsten Beispiel siehst du ein Projekt, bei dem eine alte Weinflasche mit dem Glasschneider so bearbeitet wurde, dass er jetzt als Futterstation für die Vögel benutzt wird.

Was kostet ein Glasschneider?

Im Vergleich zu anderen Werkzeugen, ist der Glasschneider sehr preiswert. Je nachdem wie viel du investieren möchtest, gibt es Modelle zwischen 5-40€.

Die günstigsten Glasschneider fangen bei 5-10€ an. Diese Modelle eignen sich vor allem für Hobby-Handwerker. Professionellere Glasschneider gibt es ab 10€. Einen Ölglasschneider gibt es bereits ab 20€. Glasschneider für speziellere Anlässe beispielsweise für Fliesen gibt es zwischen 30-40€.

Hier siehst du die Preise noch einmal auf einem Blick:

Preisklasse in €
Preisklasse 1 5-10€
Preisklasse 2 ab 10€
Ölglasschneider ab 20€
Preisklasse 3 30-40€

Wo sollte ich einen Glasschneider kaufen?

Den Glasschneider gibt es im Baumarkt sowie im Online Shop.
Im Baumarkt kannst du den Glasschneider ausprobieren und dich zudem noch über die perfekte Griffart oder auch das passende Öl beraten lassen.

Du hast natürlich auch die Möglichkeit den Glasschneider ganz bequem im Online Shop zu bestellen und von der großen Auswahl zu profitieren.

Bei unserer Recherche sind folgende Online Anbieter hervorgestochen:

  • ebay.de
  • amazon.de
  • obi.de
  • hornbach.de
  • toom.de

Alle Artikel, die hier vorgestellt werden, sind mit einem Link versehen, damit du sie bei Interesse direkt finden kannst.

Welche Alternativen gibt es zu einem Glasschneider?

Natürlich gibt es auch Alternativen für dich, wenn du dich dazu entschieden hast, dir keinen Glasschneider anzuschaffen.

Bei speziellen Projekten mit Glas kann dir ein Profi-Glasschneider Abhilfe leisten.

Die meisten Baumärkte bieten einen Zuschnittservie an, bei dem du dir von den Mitarbeitern das Glas zu deinen Wünschen zurecht schneiden lassen kannst. Erkundige dich am besten im Vorhinein, ob der Baumarkt deines Vertrauens einen Glasschneideservice anbietet.

Wenn du eine ganz spezielle und außergewöhnliche Vorstellung hast, wie du dein Glas geschnitten haben möchtest, kannst du natürlich auch einen professionellen Glasschneider beauftragen. Im Internet findest du diverse Anbieter, die dir dein zugeschnittenes Glas auch nach Hause liefern.

Entscheidung: Welche Arten von Glasschneidern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dich dazu entscheidest dir einen handgeführten Glasschneider anzuschaffen, gibt es generell zwei  Arten, zwischen denen du entscheiden kannst.

  • Diamantglasschneider
  • Rädchenglasschneider

Wie der Name es schon vermuten lässt, unterscheiden sich diese beiden Arten in der Spitze, da das erste Modell einen speziell geschliffenen Diamanten und das zweite Modell eine Rädchenspitze enthält.

Ein spezielles Modell ist der Ölglasschneider, bei dem im Griff bereits ein Öltank integriert ist. Durch das automatische Hinzufügen von Öl wird der Schneidevorgang erleichtert.

Alle Arten des Glasschneiders haben Vor- sowie auch Nachteile, zu denen du in den nächsten Abschnitten detailliertere Informationen findest, um dir selbst ein Bild machen zu können.

Was zeichnet einen Diamant-Glasschneider aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Der Diamantglasschneider ist besonders gut geeignet für empfindlichere Materialien, da man durch den Diamanten, welcher an der Spitze fest montiert ist, beim Anritzen des Glases kaum Druck ausüben muss.

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Auch wenn der Diamant in einem Diamantglasschneider nicht so aussieht wie der Diamant auf diesem Bild, so ist er trotzdem als Diamant zu bezeichnen.
(Bildquelle: 123rf.com / Wyszolmirski)

Auch wenn man bei der Benutzung eines Diamantglasschneiders kein Schneideöl benötigt, ist es wichtig auf die Glasstärke zu achten, da diese die Breite der zu benötigten Diamantenspitze beeinflusst.

Der Diamantenschneider ist eher für Fortgeschrittene geeignet, weil es für Anfänger problematisch sein kann den benötigten Schneidwinkel zu gewährleisten. Des Weiteren kann die falsche Benutzung zur Beschädigung des Diamanten führen. Insgesamt kann der Diamantschneider sehr gut bei runden Schnitten und das Arbeiten an Schablonen eingesetzt werden.

Vorteile
  • Geeignet für hohle Gegenstände
  • Für empfindliches Glas geeignet
  • einsetzbar bei Rundschnitten und Schablonen
Nachteile
  • Teuer
  • Nicht für Anfänger geeignet
  • Sehr empfindlich

Was zeichnet einen Rädchenglasschneider aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Eine weiter Art von Glasschneidern ist der Rädchenglasschneider. Der Rädchenglasschneider ist die beliebteste Art der Glasschneider und ist seit dem 19. Jahrhundert erhältlich. Der Rädchenglasschneider ist besonders für Hobby-Bastler geeignet, weil er durch die Spitze aus Stahl oder Hartmetall sehr robust ist.

Du solltest auf den Schneidwinkel des Glasschneiders achten, weil dieser entscheidet, welches Glas du mit dem Werkzeug schneiden kannst. Dieser Schneidwinkel ist bereits vom Hersteller eingestellt und bezeichnet den Winkel zwischen den Flanken des Schneiderädchens.

Im Folgenden haben wir dir eine Tabelle zusammengestellt, an der du dich je nach der Dicke des Glases, welches du bearbeiten möchtest, orientieren kannst:

Glasstärke Schneidwinkel
2-3mm 120°
3-4mm 127°
4-6mm 135°
6-8mm 140°
8-10mm 145°
10-12mm 150°
12-15mm 155°
15-19mm 155-158°
bis 25mm 158-160°

Der Rädchenschneider schneidet neben Glas auch noch Fliesen, Keramik sowie Spiegel.

Im Handel gibt es bereits Anbieter, die einen Glasschneider inklusive mehrerer Rädchen verkaufen, damit der Kunde das verstumpfte Rädchen direkt austauschen kann.

Das Glas muss nach dem Anritzen relativ schnell gebrochen werden, da die Fissur bei einem Rädchenglasschneider sehr schnell erkaltet. Des Weiteren ist diese Art nicht für hohle Gefäße oder auch fragiles Glas geeignet.

Vorteile
  • Preiswert
  • Robust
  • Geeignet fü diverse Materialien
Nachteile
  • Das Glas muss schnell gebrochen werden
  • Nicht für fragiles Glas geeignet
  • Nicht für hohle Gefäße geeignet

weitere Arten von Glasschneidern:

Neben den klassischen handgeführten Glasschneidern, möchten wir dir nun noch kurz weitere Glasschneider vorstellen.

  1. Glasrundschneider:
    Diese Art des Glasschneiders braucht Übung, da der Glasschneider wie ein Zirkel verwendet wird und besonders das Abtrennen des Glases erschwert. Der Glasrundschneider ist wie folgt aufgebaut: Der Schneidekopf ist an einer Stange befestigt, die wiederum an einem Saugnapf.
  2. Flaschenglasschneider:
    Wie es der Name bereits erahnen lässt, ist der Flaschenglasschneider auf das Schneiden von Flaschen spezialisiert. Bei dieser Art ist es wichtig, dass auch hier das Glas nur einmal angeritzt wird. Des Weiteren wird das Glas durch wechselnde Hitze- und Kälteeinwirkung mit Wasser getrennt.
  3. Elektrischer Glasschneider:
    Fliesen und dickes Glas kannst du am besten mit einem elektrischen Glasschneider schneiden. Ein Nachteil ist allerdings, dass nur gerade Schnitte bearbeitet werden können. Dünnes Glas, wie das Tiffanyglas, können nicht geschnitten werden kann.

Wie du siehst, gibt es für alle Arten Vor- und Nachteile. Nach welchen Kriterien du also bei einem Kauf vorgehen solltest, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Glasschneider vergleichen und bewerten

Im nächsten Schritt geben wir dir gezielte Kaufkriterien an die Hand, damit du den für dich perfekten Glasschneider finden kannst.

Die Kaufkriterien, mit deren Hilfe du die Akku-Handkreissägen miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Schnittqualität

Die Schnittqualität wird durch die Qualität des Glasschneiders beeinflusst. Denn Qualität ist das A und O.

Je besser der Glasschneider verarbeitet ist, desto besser ist das Endergebnis.

Es ist beispielsweise wichtig, dass die Spitze des Glasschneiders gut in dem Kopf verarbeitet ist. Außerdem ist auch relevant, dass du auch bei dem Kauf des Glases auf eine gute Qualität achtest, da sie maßgeblich an der Qualität des Endergebnisses beteiligt ist.

Glasform

Bereits vor dem Kauf eines Glasschneiders solltest du ungefähr wissen, welches Glas und welche Form du zuschneiden möchtest. Für einfache und gerade Schnitte eignet sich besonders ein Rädchenschneider. Wenn du einen Kreis schneiden möchtest, solltest du einen Rundschneider verwenden. Für kreativere Arbeiten lohnt sich die Investition in einen Diamantglasschneider.

Glasstärke

Auch die Glasstärke spielt eine signifikante Rolle bei der Kaufentscheidung deines Glasschneiders. Insgesamt gibt es Glasstärken zwischen 2-25mm.

Während sich ein Diamantglasschneider eher für filigranere Arbeiten beispielsweise für Tiffanyglas eignet, ist ein Rädchenglasschneider besonders hilfreich bei dickerem Glas oder bei Fliesen.

Schneideöl

Um einen reibungslosen und splitterfreien Schnitt zu gewährleisten, muss beim Glasschneiden Öl verwendet werden.

Auf dem Markt gibt es bereits Glasschneider, die einen integrierten Öltank besitzen und somit durchgehend Öl an die Spitze führen.
Natürlich kann das Öl auch manuell hinzugegeben werden. Weiter unten in unserem Blog findest du noch Empfehlungen für das passenden Öl.

Griff

Auch der Griff trägt einen entscheidenden Anteil zur Schnittqualität bei. Jeder Hobby- und Profi-Handwerker muss selbst herausfinden, welcher Griff der passende für ihn ist.

Es werden verschiedene Griffformen angeboten, aus denen man sich entscheiden kann. Es kommt auf die Griffform an, ob der Glasschneider mit dem Fausgriff, dem Griff zwischen Zeige- und Mittelfinger oder aber dem Bleistiftgriff geführt werden muss.
Auch das Material des Griffes, welches häufig aus Metall oder Holz besteht, beeinflusst die Grifffestigkeit in der Hand. Einige Griffe kannst du auch als Brechkante verwenden. Dies ist bei Ölschneidern allerdings ausgeschlossen, da sie durch die Zusatzfunktion nicht so stabil sind.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Glasschneider

Wie benutze ich einen Glasschneider?

  1. Den Arbeitsplatz vorbereiten: Beim Arbeiten mit Glas, kannst du dich durch Glassplitter verletzen. Daher ist es wichtig, dass du eine Schutzbrille sowie Handschuhe trägst. Lege das Glas auf einen sicheren Untergrund wie Pappkarton oder ein Bettlaken.
  2. Das Arbeitsmaterial vorbereiten: Markiere deine Schnittkante mit einem wasserfesten Folienstift. Lege ein Lineal an die vorgezeichnete Schnittkante, damit du exakt entlang der Linie schneiden kannst. Wenn du keinen handgeführten Ölschneider benutzt, führe deinem Glasschneider noch etwas Schneideöl hinzu.
  3. Das Glas schneiden und brechen: Schneide dein Glas zügig und mit leichtem Druck entlang deiner markierten Schnittkante. Schneide das Glas nur einmal, da mehrmaliges Schneiden zu unsauberen Ergebnissen führt. Es ist wichtig, dass du das Glas nach dem Schneiden schnell brichst, da die Fissur ansonsten wieder erkaltet. Lege das Glas dazu auf einen harten Untergrund, um es zu brechen.
  4. Nachbereitung der Bruchkanten: Zum Glätten der Schnittkante kannst du angefeuchtetes Schleifpapier oder einen Abziehstein verwenden.Wenn du dir den Vorgang noch einmal visuell anschauen möchtest, findest du hier ein gut erklärtes Video:

Welches Öl ist empfehlenswert?

Das Öl ist sehr wichtig für ein sauberes Glasschneideergebnis, da sich das Glas leichter brechen lässt und das Glas nicht so schnell splittert. Am besten eignen sich synthetische Öle. Glasschneidöl, Petroleum oder auch Motor- oder Fahrradöle. Zur Not kannst du auch Wasser verwenden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://stroifaq.com/de/flat-and-country-house/arrangement/instruments/the-glaziers-main-types-and-features.html

[2] https://praxistipps.focus.de/eine-glasflasche-schneiden-diese-varianten-gibts_51350

[3] https://www.hausjournal.net/glas-schneiden

Bildquelle: Minaev/ 123rf.com

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Peter ist gelernter Maurer und hat viele Jahre in verschiedenen Betrieben gearbeitet. Er besitzt eine Hobby-Werkstatt zuhause und werkelt in seiner Freizeit an verschiedenen Do-it-yourself-Projekten. Er kennt sich bestens mit Inneneinrichtung und Werkzeugen aus.