Willkommen bei unserem großen Metallkappsäge Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Metallkappsägen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Metallkappsäge zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Metallkappsäge kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Metallkappsägen sind für die Bearbeitung ganz unterschiedlicher Materialien geeignet – eine Säge für alles dank verschiedener Trennblätter.
  • Alternative Bezeichnung Kaltsäge: Die Sägen arbeiten mit einer Trennscheibe, die sich bei professionellen Geräten (den Kaltsägen) nur mit einer geringen Drehzahl bewegt. So werden Funkenflug und Überhitzung vermieden.
  • Die Metallkappsäge ist einfach zu führen und erlaubt mit wenig Kraftaufwand präzise Zuschnitte. Man unterscheidet dabei zwischen der kleinen Metallkappsäge, die auf einer Werkbank oder einem Arbeitstisch abgestellt werden kann, und der Tischkappsäge.

Metallkappsäge Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Zug-Kapp-Gehrungssäge aus Aluminium

Die beste handbetriebene Kapp- und Gehrungssäge

Die beste Tischkreissäge

Ratgeber: Fragen, mit denen Du Dich beschäftigen solltest, bevor du eine Metallkappsäge kaufst

Überlegst du dir eine Metallkappsäge zu kaufen, bist aber mit der Auswahl und den verschiedenen Angeboten etwas überfordert? Dann bist du hier genau richtig, denn wir erklären dir, auf was du beim Kauf von Metallkappsägen achten solltest.

Was ist eine Metallkappsäge eigentlich?

Eine Metallkappsäge ermöglicht es Dir, Werkstücke aus Metall bei einer vorher von Dir festgelegten Länge sauber und präzise zu kappen. Dabei sollte der Materialverlust möglichst gering sein.

Konkret heißt das: Je dicker der Schnitt beim Kappen ausfällt, desto weniger präzise kannst Du die genaue Länge Deines Werkstücks festlegen.

Die Metallkappsäge schneidet Metalle aller Art.

Das tut sie mit einem schnell rotierenden Sägeblatt, der sogenannten Trennscheibe. Die Trennscheibe ist flach und rund, an den Rändern gezahnt und wird über ein Loch in der Mitte am Gerät befestigt.

Wie genau das aussieht, kann sich bei den verschiedenen Herstellern unterscheiden. Generell ist die Metallkappsäge aber dafür gedacht, Metallstücke präzise zu bearbeiten. Dabei sind Werkstücke aus Aluminium natürlich weicher als Werkstücke aus Stahllegierungen.

Die Hersteller der Sägen haben verschiedene Trennscheiben im Angebot, die auf die jeweilige Härte des Materials angepasst sind. Es macht also Sinn, genau darauf zu achten, wofür das Sägeblatt geeignet ist.

Bei den Trennscheiben für Metallkappsägen unterscheidet man in der Regel zwischen Diamanttrennscheiben und kunstharzgebundenen Trennscheiben. Diamanttrennscheiben sind in verschiedenen Formen verfügbar.

So gibt es Diamanttrennscheiben mit segmentiertem, Turbo- und Vollrand. Die Eigenschaften und Anwendungsfelder der verschiedenen Trennscheiben haben wir in einer Tabelle zusammengetragen:

Trennscheibe Eigenschaften Anwendung
Segmentierte Diamanttrennscheibe Der Rand einer segmentierten Diamanttrennscheibe ist glatt oder geriffelt. Mit einer segmentierten Diamanttrennscheibe lassen sich mittelharte Materialien wie Kalksandstein, Ziegelsteine und Beton schneiden.
Turbo-Diamanttrennscheibe Der Rand einer Turbo-Diamanttrennscheibe ist ebenfalls geriffelt, im Vergleich zur segmentierten Trennscheibe jedoch geschlossen. Die Turbo-Diamanttrennscheibe eignet sich für die Bearbeitung von harten Werkstoffe wie Granit, Beton, Eisen und Marmor.
Vollrand-Diamanttrennscheibe Die Vollrand-Diamanttrennscheibe zeichnet sich durch ihren glatten und geschlossenen Rand aus. Die Vollrand-Diamantscheibe kommt vor allem bei brüchigem Werkstoff wie Fliesen oder Keramik zum Einsatz.
Kunstharzgebundene Trennscheibe Eine kunstharzgebundene Trennscheibe wird gepresst und von Kunstharz zusammengehalten. Der Schleifrand setzt sich aus einem Glasfasergewebe zusammen. Kunstharzgebundene Trennscheiben ermöglichen das Schneiden von Stahl und Edelstahl.

Wer braucht eine Metallkappsäge?

Es gibt drei Kategorien von Metallkappsägen, die auf die Bedürfnisse ganz unterschiedlicher Handwerker Rücksicht nehmen.

Kleinere, kostengünstige Geräte mit eingeschränkter Nutzung sind vor allem für Bastler und Hobbyheimwerker geeignet, die selten und nur in einem kleinen Umfang Metall bearbeiten.

In die mittlere Kategorie fallen Heimwerker, die die Säge zwar regelmäßig benötigen, aber trotzdem eher im Bereich Hobby und DIY tätig sind. Wirklich kostenintensive Metallkappsägen mit Zusatzfunktionen und in sehr hochwertigen Ausführungen sind für Profis gedacht.

Das sind diejenigen, die die Metallkappsäge im Beruf benötigen, und zwar meist auf täglicher Basis. Menschen, die Treppengeländer und Balkongeländer aus Metall einbauen, individuelle Metallkonstruktionen für Kunden erstellen, benötigen Beispielswiese eine Metallkappsäge.

Brauche ich eine Zug-Kappsäge oder eine einfache Kappsäge?

Eine Kappsäge ohne Zugfunktion arbeitet mit einem Sägekopf, der über eine direkte Verbindung am Sägetisch befestigt ist. Der Sägekopf kann also heruntergeklappt werden.

Aber nur an einer festen Position, er ist nicht flexibel. Wenn Du nur Metallstücke in der Länge kappen willst, reicht das vermutlich aus. Der Sägekopf ist bei diesen Sägen normalerweise federgelagert.

Nach dem Sägen bewegt sich der Sägekopf also von alleine wieder zurück in seine Ausgangsposition. Wie breit die Werkstücke sein dürfen, die Du mit der Metallkappsäge bearbeitest, hängt bei diesen einfachen Ausführungen vom Durchmesser des Sägeblatts ab.

Du wirst hier eher schnell an Dein Limit treffen.

Bei der Zug-Kappsäge ist der Sägekopf dagegen meist kugelgelagert. Er befindet sich also nicht direkt am Sägetisch, sondern ist an einem Doppelrohr angebracht. Dieses Doppelrohr wird in Fachkreisen oft als Schlitten bezeichnet.

Der Schlitten ist so gelagert, dass der Sägekopf nicht nur nach oben und unten, sondern auch nach vorne und hinten bewegt werden kann. Daher kannst Du mit einer Zug-Kappsäge auch breitere Werkstücke bearbeiten, die Bewegung nach vorne und hinten ermöglicht das.

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Wusstest du, dass Metallkappsägen sehr viel unterschiedliche Materialien zersägen können?

Metallkappsägen können nicht nur die verschiedensten Materialien zuschneiden, sondern haben bei allen Materialen eine hohe Präzision.

Inwiefern Du das benötigst, musst Du selbst entscheiden. Das ist nun wieder kein Qualitätsmerkmal. Eine Kappsäge ohne Zugfunktion ist einfach spezialisiert auf schmale Werkstücke, während die Metallkappsäge mit Zugfunktion auch die Bearbeitung von breiten Stücken erlaubt.

Wie viel Watt braucht meine Metallkappsäge?

Der Motor sollte bei einer guten Kappsäge mit Zug oder bei einer Kapp-Zug-Gehrungssäge über eine Leistung von wenigstens 1.000 Watt verfügen. Das ist wichtig, damit Du mit der Metallkappsäge schnell und präzise arbeiten kannst.

Vor allem bei der Bearbeitung von harten Metallen muss die Motorleistung entsprechend hoch sein. Bei niedrigerer Motorleistung ist die Drehzahl niedriger, was bei harten Werkstücken unsaubere Schnittkanten verursachen kann.

Bei etwa 1.000 Watt und darüber wird Deine Säge auch bei breiteren Werkstücken und harten Metallen nicht ständig an ihre Leistungsgrenze stoßen.

Aber lass Dich von den Herstellerangaben nicht zu sehr irre machen: Die sogenannten Kaltsägen im professionellen Segment arbeiten bewusst mit einer niedrigen Drehzahl und haben vielleicht weniger Leistung.

Das liegt daran, dass bei niedrigen Drehzahlen weniger Hitze entsteht. Läuft die Säge oft und lange, kann sie so nicht überhitzen. Außerdem kommt es zu weniger oder keinem Funkenflug, was die Arbeitssicherheit erhöht.

Warum muss es unbedingt eine Metallkappsäge sein?

Die normalen Kappungen sind für die Bearbeitung von Holz ausgelegt. Holz ist als organischer Werkstoff zwar weicher als Metalle, aber es ist faserig und weist eine ungleichmäßige Struktur auf.

Die Trennscheibe der Kappsäge muss für die Bearbeitung von Holz ganz anders gezahnt und geschärft sein als für die Bearbeitung von Metall. Für die Metallbearbeitung braucht die Säge dagegen mehr Motorleistung.

Höhere Motorleistung bedeutet zumeist auch mehr Geräuschentwicklung – mit Ohrenschützern bist du immer auf der sicheren Seite. (Bildquelle: unsplash.com / cetteup)

Die Hauptunterschiede liegen in der Motorleistung und in der Gestaltung des Sägeblatts. Du kannst also mit einer Metallkappsäge (vorausgesetzt, Du hast das passende Sägeblatt) auch Holz und Kunststoff bearbeiten.

Mit der Holzkappsäge solltest Du dagegen eher kein Metall bearbeiten, weil das erstens dauerhaft den Motor überfordert und zweitens in unsauberen Schnitten resultiert.

Entscheidung: Welche Arten von Metallkappsägen gibt es und welche ist die richtige für Dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Typen der Metallkappsäge unterscheiden:

  • Einfache, kleine Metallkappsäge
  • Metallkappsäge in der Ausführung Tischsäge
  • Zug-Kapp-Gehrungssäge

Um dir deine Suche nach der für dich perfekten Metallkappsäge zu erleichtern, gehen wir im nächsten Abschnitt auf die verschiedenen Arten näher ein. Wir erklären dir zudem die Vor- und Nachteile der Sägearten, damit du einen guten Überblick über die Geräteeigenschaften bekommst.

Was zeichnet eine einfache, kleine Metallkappsäge aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Viele Heimwerker und Hobbybastler haben eine kleine Werkstatt zu Hause. Du auch?

Ob Keller, Garage oder Dachboden, Gartenschuppen oder Hobbyraum ist dabei ganz egal: Du hast vermutlich einen Arbeitstisch oder eine Werkbank dort stehen und nicht allzu viel Platz drumherum.

Eine kleine Säge mit eigenem Standfuß kannst Du auf dem Arbeitstisch oder der Werkbank leicht unterbringen. Sie besteht aus einer festen Standfläche aus Metall, die der Säge Schwere gibt. Du kannst die Säge zusätzlich auf Deinem Arbeitstisch befestigen, so dass sie in Gebrauch nicht verrutscht.

Auf der Standplatte befindet sich ein Schraubstock, mit dem Du Deine Werkstücke fixierst. Und das Kernstück der Kappsäge bildet das Sägeblatt, das in einer sicheren Führung angebracht ist.

Angetrieben wird es von einem Motor, die Säge muss an eine Steckdose mit 230 V angeschlossen werden.

Die Leistung der gängigsten Geräte liegt bei um die 2000 Watt. Dabei ist einerseits die Geschwindigkeit wichtig, mit der das Sägeblatt sich dreht, andererseits die Art der Materialien, die die Säge bearbeiten soll.

Metallkappsägen sind grundsätzlich für alle Arten von Metallen und Nichtmetallen geeignet. Allerdings muss, abhängig vom Material, das jeweils passende Sägeblatt (oft auch als Trennscheibe bezeichnet) eingesetzt werden.

Je härter das Metall, desto mehr Leistung braucht der Motor. Holz ist ebenfalls schwergängiger. Und je höher die Drehzahl, desto mehr Leistung wird benötigt.

Die Trennscheiben lassen sich in der Regel recht einfach auswechseln. Die namhaften Hersteller (Bosch, Makita, Mannesmann und andere) haben allesamt unterschiedliche Trennscheiben im Programm, die jeweils in die eigenen Modelle der Metallkappsäge passen.

Die Kosten für die Geräte fangen bei 200 Euro an und gehen bis in den hohen dreistelligen Bereich, abhängig von Hersteller, Sonderfunktionen und Zubehör.

Professionelle Metallkappsägen haben eine niedrigere Drehgeschwindigkeit. Sie erhitzen sich nicht so stark, und es fliegen keine Funken. Die Leistung wird von den Herstellern entsprechend niedriger angegeben.

Das ist kein Qualitätsmangel oder dergleichen, sondern zeigt lediglich an, dass die Säge niedrigere Geschwindigkeiten nutzt, um präzise und dennoch kalt zu arbeiten.

Vorteile
  • nicht stationär
  • vielfältige Einsatzbereich bei Materialien
  • kleine Modelle relativ preiswert
  • präzise Arbeit bei niedrigen temperaturen und ohne Funkenflug
Nachteile
  • größere Modelle nicht ganz billig
  • eventuell wackliger Stand

Wenn Du nur wenig Werkraum, aber akzeptablen Stauraum zur Verfügung hast, ist eine kleine Metallkappsäge perfekt. Du baust das Gerät nur dann auf Deinem Arbeitstisch auf, wenn Du es gerade benötigst.

Ansonsten steht es in einer Ecke oder im Keller, im Originalkarton perfekt vor Staub geschützt, und wartet auf seinen Einsatz.

Diese Säge steht Dir garantiert nicht im Weg herum und kann sogar für Arbeiten in anderen Werkstätten oder (für Profis) beim Kunden mitgenommen werden.

Was zeichnet eine Tischsäge aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Die Tischsäge ist die etwas größere Ausführung der Metallkappsäge. Auf einem soliden Unterbau befinden sich verschiedene Schienen und natürlich auch ein Schraubstock, um Dein Werkstück sicher und präzise zu führen.

Unter dem Unterbau kannst Du vier Standbeine anbringen. Damit bringst Du die Arbeitsfläche der Säge auf eine angenehme Höhe und brauchst sie nicht auf einen Tisch zu stellen.

Die Tischsäge hat einen festen Stand und findet in Deinem Werk- oder Hobbyraum ihren eigenen Platz ohne Deinen Arbeitstisch zu blockieren. Du musst sie also nicht jedesmal, wenn Du damit arbeiten willst, aufbauen.

Wenn Du immer am gleichen Platz mit der Säge arbeitest, ist das eine tolle Lösung. Wenn Du allerdings als Handwerker auch mal unterwegs bist, ist die Tischsäge eher ungünstig. Denn das sperrige Modell ist schwer, muss vor dem Transport jeweils in seine Einzelteile zerlegt werden und ist einfach nicht so mobil.

Die Stabilität der Konstruktion hat außerdem ihren Preis. Eine Tischsäge ist meist etwas kostenintensiver als eine kleine Metallkappsäge, die Du auf Deinem Arbeitstisch aufbaust.

Qualitative Unterschiede ergeben sich aber nicht aus der Frage, ob die Säge nun Standbeine hat oder nicht.

Die Qualität hat mit der Verarbeitung der einzelnen Bauteile zu tun.

Makita, Einhell und andere namhafte Hersteller haben neben den kleinen Metallkappsägen für den Aufbau auf der Werkbank auch Tischsägen im Programm. Die Bedienung ist im Grunde genommen die Gleiche, die Trennscheiben können ausgetauscht werden, und auch mit der Tischsäge können unterschiedliche Materialien bearbeitet werden.

Vorteile
  • festen Stand
  • präzise Arbeit
Nachteile
  • schwer zu Transportieren (Gewicht)
  • recht kostspielig

Wie fest genau der Stand der großen Tischsäge ist, hängt vom Modell ab. Viele Hersteller verstreben die Standbeine noch einmal miteinander, so dass da beim Arbeiten wirklich nichts wackeln kann.

Für konzentriertes, präzises Arbeiten sind diese Modelle sehr gut geeignet. Makita ist ein Hersteller, der sich hier einen Namen machen konnte: Gummierte Handgriffe, werkzeuglos verstellbare Ansätze und kugelgelagerte Führungsmechanismen lassen das Handwerkerherz höher schlagen.

Die Sägeblätter sind hochwertig und stabil (Hartmetall). Makita gibt den Tischsägen auch noch einen drehbaren Arbeitstisch mit, bis zu 60° Drehung sind möglich. Das ist einfach nur praktisch.

Eine Absaugvorrichtung hält den Arbeitsplatz frei von unerwünschten Verschmutzungen, Zugfunktion und Spänefangsack sind selbstverständlich. Wer mehr Extras will, findet die eigentlich nur bei Metabo.

Denn Metabolismus gibt der Metallkappsäge in Tischform auch noch ein Arbeitslicht und einen Laser mit.

Was zeichnet eine Zug-Kapp-Gehrungssäge aus und was sind die Vorteile und Nachteile?

Die Zug-Kapp-Gehrungssäge ist mehr als nur eine Metallkappsäge. Es ist eine Multifunktionssäge. Normalerweise unterscheidet man zwischen den Zugsägen, den Gehrungssägen und den Kappsägen.

Es gibt aber durchaus Geräte, die die Eigenschaften aller drei in sich vereinen. Die klassische Zugsäge zieht die eigentliche Säge mithilfe eines Schlittens durch das Werkstück.

Das ist eine sehr sichere und präzise Arbeitsweise. Bei einer normalen Säge dagegen wird das Werkstück in das Sägeblatt hineingetrieben. Das ist weniger präzise und erfordert meist mehr Kraftaufwand.

Eine Kappsäge wird zum Kappen und Kürzen von Werkstücken genutzt. Tischkreissägen sind genau genommen Kappungen: Sie eignen sich dazu, auch Leisten und Balken sauber und ohne große Mühe der Länge nach zu sägen.

Die Gehrungssäge wird zum Herstellen von Gehrungen verwendet. Das sind Eckverbindungen, die einen spitzen Winkel aufweisen und miteinander verbunden werden. Beispielsweise bei einem Bilderrahmen ist das so.

Moderne Sägen lassen sich für verschiedene Winkel und Neigungen einstellen, so dass die Gehrungssäge schon recht flexibel ist. Mit der Zug-Kapp-Gehrungssäge kannst Du alles machen.

Die modernen Geräte sind leicht zu bedienen und vereinen die Vorteile aller drei Sägearten in sich. Verschiedene Sicherheitsvorkehrungen sorgen dafür, dass die Säge trotzdem sicher zu bedienen ist, und zwar auch von Anfängern. Die Geräte arbeiten präzise.

Normalerweise muss die Größe des Sägeblatts bei den einzelnen Sägen genau beachtet werden. Denn große Sägeblätter sind hervorragend für die Bearbeitung von großen Werkstücken geeignet, während kleinere Werkstücke besser mit einem Sägeblatt mit geringerem Durchmesser bearbeitet werden.

Bei der Zug-Kapp-Gehrrungssäge ist das unwichtig. denn der bewegliche Schlitten ermöglicht unabhängig von der Sägeblattgröße auch das Bearbeiten von breiteren Werkstücken.

Laminat beispielsweise ist für die einfache Kappsäge schon eine Herausforderung, für die Zug-Kapp-Gehruungssäge aber gut zu schaffen. Das kommt, dass auch bei der kombinierten Säge (Drei-in-Eins) das Sägeblatt bestimmt, welche Werkstoffe bearbeitet werden können.

Die Zug-Kapp-Gehrungssäge schafft Holz genauso wie alle möglichen Metalle und Kunststoffe. Starke Motoren und vielsahnige Sägeblätter sorgen dafür, dass der Kraftaufwand sich in Grenzen hält.[/p]

Vorteile
  • vielfältiger Einsatzbereich (kombiniert drei Einzelgeräte)
  • zuverlässig und präzise sowohl für feine als auch für grobe Arbeiten
  • vergleichsweise preiswert, vergleichsweise platzsparend
  • hoher Sicherheitslevel
Nachteile
  • komplexe Bedienung
  • sichere und stabile Standfläche aufgrund des hohen Gewichts benötigt

Die Zug-Kapp-Gehrungssäge gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und verschiedenen Preisklassen. Je mehr Funktionen das Gerät hat (mit oder ohne Arbeitslicht, mit oder ohne integriertem Laser und so weiter), desto kostenintensiver wird es.

Auch die Verarbeitung der Bauteile, die Leistung der Säge und die voraussichtliche Lebensdauer haben Einfluss auf den Preis.

Das teuerste Modell ist nicht zwangsläufig das Beste.

Wenn Du aber viele verschiedene Sachen mit der Säge machen willst, sie mit Blick auf ein langes Heimwerkerleben kaufst, dann ist ein höherer Preis durchaus gerechtfertigt. Das gilt natürlich insbesondere für Profis, die eine Zug-Kapp-Gehrungssäge für den Beruf benötigen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Metallkappsäge vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir Dir aufzeigen, anhand welcher Kriterien Du die Metallkappsägen vergleichen kannst. Lies Dir die Punkte genau durch und frage Dich, wofür genau Du die Säge benötigst.

Damit wird es für Dich leichter, zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Metallkappsäge für Dich eignet oder nicht. Einige Punkte sind ja bereits angesprochen worden.

In der kurzen Zusammenfassung handelt es sich dabei um die folgenden Faktoren:

  • Kappsäge, Zug-Kappsäge oder Zug-Kapp-Gehrungssäge?
  • Motorleistung
  • Zusatzfunktionen
  • Tischsäge oder kleines Gerät?
  • Verfügbarkeit von Zubehör
  • Kosten

In den nächsten Absätzen werden die jeweiligen Kaufkriterien im Detail erklärt und aufgezeigt wie Du diese Kriterien einordnen kannst. Denn die Schlagworte alleine helfen Dir nicht viel.

Kappsäge, Zug-Kappsäge oder Zug-Kapp-Gehrungssäge?

Die einfache Metallkappsäge kann nur Werkstücke mit einer eingeschränkten Breite kappen.

Das liegt daran, dass der Sägekopf nur in eingeschränktem Maß über einen Federmechanismus nach oben und unten bewegt werden kann.

Die Zug-Kappsäge dagegen hat keinen Federmechanismus, sondern der Sägekopf ist auf einem sogenannten Schlitten befestigt. Der Sägekopf kann daher nicht nur nach oben und unten, sondern auch nach vorne und hinten bewegt werden. Das erlaubt präzises und schnelles Arbeiten auch bei breiteren Werkstücken.

Die Zug-Kapp-Gehrrungssäge erlaubt dann auch noch das Herstellen von sogenannten Gehrungen. Es kommt also darauf an, wofür Du Deine Metallkappsäge benötigst.

Mehr Funktionen heißt immer, dass Du die Säge auch für mehrere unterschiedliche Arbeiten nutzen kannst. Das zeigt sich aber auch im Preis.

Motorleistung

1.000 Watt sollten es schon sein, darüber ist viel möglich, darunter taugt nicht. Zumindest nicht bei einer Metallkappsäge, mit der Du nicht nur Weichmetalle bearbeiten willst.

Denn Metalle sind, abhängig von der Legierung, bisweilen recht hart. Der Motor muss das Sägeblatt oder die Trennscheibe auf eine ordentliche Drehzahl bringen, damit sie überhaupt durch das Metall gehen.

Eine zu geringe Motorleistung bedeutet für Dich höheren Kraftaufwand und weniger präzise Schnitte. Metallkappsägen mit Kühlung arbeiten auch bei hohen Drehzahlen sehr sicher und ohne zu überhitzen.

Zusatzfunktionen

Manche Metallkappsägen sind ganz schlicht gebaut und können wirklich einfach nur Metallstücke kappen. aber vielleicht magst Du es ja, wenn Du viel Licht beim Arbeiten hast.

Manche Hersteller geben der Säge daher ein Arbeitslicht mit. Andere lagern den Sägetisch so, dass Du ihn seitlich um bis zu 60° drehen kannst.

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Wenn man dünnere Bleche zersägen will, sollte der Abstand von dem Sägeblatt und dem Schraubstock minimal sein.

(Quelle: youtube.com)

Damit kommst du bei manchen Werkstücken besser an Deinen Arbeitsplatz und musst Dich nicht verrenken. Wieder andere Hersteller rüsten die Metallkappsäge mit einem Laser aus.

Schraubstöcke zum Fixieren des Werkstücks, Kühlung für den Sägekopf, eine Absaugfunktion und ein Auffangbehälter für Späne sind weitere nette Extras, die Du vielleicht benötigst, vielleicht aber auch nicht.

Das musst Du selbst entscheiden. Denn auch die Extras schlagen sich im Preis nieder.

Tischsäge oder kleines Gerät?

Bei professionellen Geräten mit vielen Zusatzfunktionen hast Du vielleicht nicht unbedingt die Wahl.

Generell solltest Du Dir aber vor dem Kauf schon überlegen, ob Du Deine Metallkappsäge auf einer Arbeitsplatte fixieren willst, oder ob das Gerät frei im Raum stehen soll.

Sei dir vor dem Kauf sicher, wo du deine Säge platzieren möchtest. (Bildquelle: unsplash.com / Annie Gray)

Beides hat Vor- und Nachteile. Wenn Du die Säge öfters verwendest und Platz zur Verfügung hast, ist eine freistehende Tischsäge mit stabilen Standbeinen und einem mit Messeinheiten versehenen, etwas größeren Sägetisch vielleicht gar nicht schlecht.

Die kleinen Modelle dagegen kannst Du in der Originalverpackung in einer Ecke der Werkstatt lagern und nur dann auf Deinen Arbeitstisch stellen, wenn Du sie wirklich benötigst.

Verfügbarkeit von Zubehör

Nicht alle Trennscheiben und Sägeblätter passen auf jede Metallkappsäge. Die Hersteller haben da durchaus ihre eigenen Größen, Normen und Bauformen.

Achte beim Kauf darauf, welches Zubehör Du eventuell in Zukunft brauchen könntest und ob die Säge die Aufrüstung erlaubt.

Es wäre ärgerlich, wenn Du das benötigte Zubehör nur von einem anderen Hersteller für andere Geräte bekommst. Das gilt auch für eventuell benötigte Ersatzteile.

Kosten

Wie viel Geld willst Du für Deine Metallkappsäge ausgeben?

Du bekommt eine einfach Kappsäge schon für etwas unter 200 Euro. Das ist keine große Investition. Und für gelegentliches Arbeiten, beispielsweise für nötige Reparaturen im Haus oder im Garten, reicht diese Säge vermutlich vollkommen aus.

Willst Du Dich dagegen demnächst als Künstler selbständig machen und stellst Skulpturen aus Metallstangen her, die gekappt, gesägt und mit Gehrungen versehen werden müssen, dann solltest Du Dir ein professionelles Gerät gönnen, das auch die respektive Lebensdauer aufweist und qualitativ hochwertig ist.

Kurz und gut: Preis und Qualität gehen bei der Metallkappsäge ein gutes Stück zusammen.

Wobei Gelegenheitsnutzer eben auch nicht die Säge mit der längsten Lebensdauer benötigen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Metallkappsäge

Zum Schluss möchten wir dir noch kurz die Geschichte der Metallkappsäge und deren Begriffsbezeichnung beschreiben.

Geschichte und Begriffsbezeichnungen der Metallkappsäge

Es ist interessant zu wissen, dass sich Metallkappsägen aus der Holzbearbeitung heraus entwickelt haben. Sie sind eigentlich Holzkappsägen mit stärkerem Motor und einem dem Werkstoff Metall angepassten Sägeblatt.

Dementsprechend generieren sie auch die gleichen Verletzungen wie Holzkappsägen: Immer mal wieder geraten Menschen mit ihrer Kleidung in den Sägekopf, verfangen sich und werden verletzt.

Wenn Du mit der Metallkappsäge arbeitest, solltest Du also eher anliegende Kleidung tragen und darauf achten, dass der Abstand zum Sägekopf immer gewahrt ist.

Kappsägen auf dem Rundholzplatz sind oft als Kettensägen ausgeführt. Der Sinn dieser Sägen ist es, aus langen und krummen Baumstämmen, die man fachsprachlich als Block bezeichnet, kurze Stücke mit weniger Gesamtkrümmung zu gewinnen.

Mit der Metallkappsäge, die Du zum Kürzen von metallischen, in der Regel geraden Werkstücken benötigst, hat das aber wenig zu tun.

Paketkappsägen sehen aus wie Schwertsägen. Auch die werden in der Bearbeitung von Holz benötigt, nicht für Metalle.

Mit diesen großen Sägen werden ganze Holzpakete von großer Länge gekappt, also in kürzere Längen aufgeteilt. Das kann genutzt werden, um beispielsweise die Gesamtlänge zu kalibrieren.

Exakte Zuschnitte, die auf der Qualität des Holzes basieren oder dergleichen, sind damit nicht möglich. Und für den Heimbedarf benötigst Du eine solche Paketkappsäge natürlich nicht.

Schon seit Mitte der 1990er Jahre gibt es die Maschinenkombination aus Kapp-, Zug- und Gehrungssäge als Tischkreissäge. Das ist also kein ganz neuer Trend, sondern ist in der Holzverarbeitung schon fast ein alter Hut.

Kappsägen werden in der Metallbearbeitung nicht nur von Schmied und Schlosser benötigt, sondern bisweilen auch von Künstlern: Kunstschmiede gestalten Gebrauchs- und Sicherheitsprodukte aus Metall unter ästhetischen Gesichtspunkten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.kappsaege-ratgeber.de/kappsaegen-fuer-metall/

[2] https://www.kappsaegetest.de/metall/

[3] https://zug-kapp-und-gehrungssaege.de/kappsaege-fuer-metall/

(Bildquelle: unsplash.com / Russ Ward)

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Peter Mönch
Peter ist gelernter Handwerker und hat viele Jahre in verschiedenen Betrieben gearbeitet. Er besitzt eine Hobby-Werkstatt zuhause und werkelt in seiner Freizeit an verschiedenen Do-it-yourself-Projekten. Er kennt sich bestens mit Inneneinrichtung und Werkzeugen aus.